BIOGRAFIE
Norbert Matzdorf wurde 1951 in Bernburg geboren. Nach einer Ausbildung als Typograph begann er 1970 an der Akademie Düsseldorf das Studium "Freie Malerei" bei Prof. Joseph Beuys. Später entwickelte er seine Fähigkeiten autodidaktisch.

Seine bevorzugten Arbeitstechniken haben sich in den Jahren mehrfach gewandelt. Er beschäftigte sich zunächst mit Ölmalerei und Papiercollagen. Darauf folgte ein Experimentieren mit Fotografie und verschiedenen Drucktechniken wie Siebdruck und Radierung. Durch die Auseinandersetzung mit räumlicher Darstellung entstanden Objekte und Materialcollagen. Über das Zeichnen mit Tuschefeder und Computer sowie dem Malen mit Gouache und Ölpastellkreiden fand er zu farbigen Scherenschnitten und Objekten. Experimente mit Schwarzlicht und Kinetik ergänzen die reichhaltige Palette.

Der Künstler Norbert Matzdorf ist im echten Sinne unerschöpflich kreativ, dabei künstlerisch eigenständig und seine Arbeiten haben Qualität. Er hat im Laufe der Jahre einen eigenen Stil ausgeprägt, innerhalb dessen er jedoch ständig experimentiert und Neues erfindet. Seine Kunst ist Handarbeit – Handwerk. Da wird gemalt, gezeichnet, ausgeschnitten, aufgeklebt. Da werden die unterschiedlichsten Farben und Materialien verwendet.

Seinem Hang zum Erfinden, Tüfteln, Basteln entspricht auch ein weiteres Gestaltungsfeld: den Bau von Drachen. Das Besondere daran ist, dass seine Bilder für den Himmel" nicht nur fliegen, sondern aufwändig künstlerisch gestaltet sind.

Seit 2008 beteiligt er sich im Nachbarhaus am Werkstatt-Atelier "SYNDICART" und hat sich damit wieder neue Möglichkeiten geschaffen. Jetzt werden alte Simson-Mopeds und Oldtimer restauriert und umgestaltet. Es wird sandgestrahlt, geflext, geschweißt und lackiert und nebenbei entstehen originelle Metall-Skulpturen aus Autoschrott und anderen Fundstücken.

"
FantaDu", einer seiner Bildtitel, ist vielleicht ein Schlüssel zum Zugang der Bildwelt des Künstlers. Mit der Fantasie auf "Du", das heißt, durch seinen unbeschwerten, humorvollen Umgang mit Pinsel, Zeichenstift, Schere oder Computer findet er zu den skurrilen Gestalten, die fast alle seine Bilder bevölkern. Seine Arbeiten gehören keiner Stilrichtung an, die an eine bestimmte Epoche gebunden ist, sondern manifestieren eine Lebensauffassung: Die Lust zu Leben!

Der Multimatz im Beratungsgespäch mit seinen Art-Genossen
Gabi ehrfürchtig auf den Knien vor dem Meister aller Klassen im Nachtflug-Spektakel

AUSSTELLUNGEN UND EVENTS

1974 Jahresausstellung der Künstler aus der Region, im Brokhof Hamm-Heessen

1975 Ausstellung junger Künstler, im Jugendzentrum Hamm

1976 Ausstellung "Malerei im Glashaus", "Kleine Galerie" im Hilpert Theater Lünen

1978 Ausstellung in der Galerie "Netzhaut", in Lünen

1978 Ausstellung "Nachrichten über die eigene Verletzlichkeit", in den Räumen der Lebenshilfe Hamm

1979 Ausstellung "Werkstatt-Kunst", in der Kiliansmühle Lünen

1980 Austellung auf dem "Festival de la Maillie", in Frankreich

1980 Ausstellung der Künstlergruppe "Netzhaut" im "Klimperkasten" in Lippstadt

1980 Ausstellung im Kulturhaus "Cele Centrum" Zwolle in Holland

1992 Ausstellung "Freischwebende Phantasiegestalten", Schloss Opherdicke in Unna

1992 Illustrationen für den Kalender 1993 der Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna

1993 Beteiligung an Kunstauktion "Brot statt Bomben", im Maxi-Park Hamm

1993 Ausstellung und 3. Kunstpreis "Aktion Galerie" im Allee Center Hamm

1994 Veröffentlichung der "Zwitschermaschine" im Produktkatalog der ARTIS GmbH

1994 Kunstauktion der "Künstler-Internationale", in der Spielbank Hohensyburg

1995 Ausstellung "Die Anderen" Hammer Künstler, im Saalbau Hamm

1996 Ausstellung in der Galerie Lohgerber, in Neuenrade

1996 3. Platz für Drachen-Performance "King of Darkness" Nachtflug-Wettbewerb in Lünen

1997 Zwei vierte Plazierungen bei den Deutschen Drachen-Meisterschaften in Goslar

1997 2. Platz für Drachen-Performance "Der Kuss" beim Nachtflug-Wettbewerb in Lünen

1998 4. Platz bei den Deutschen Drachen-Meisterschaften in Hamm

1998 Schwarzlicht-Ausstellung "Licht am Ende des Tunnels", Optik-Krane Galerie in Hamm

1999 1. Präsentation im Internet auf den Web-Seiten des Technologieparks Dortmund

1999 1. Platz für Drachen-Performance, Nachtflug-Wettbewerb in Lünen "Einer für Alle

1999 Drachenausstellung in Halle 1 der Westfalenhallen auf der "Intermodellbau" Dortmund mit Präsentation im WDR

2001 Teilnahme an der Künstler-Aktion "Glückwunschkarte" zur 775-Jahr-Feier in Hamm

2001 Veröffentlichung "Bilder fürs Schwarzlicht" im Westfälischen Anzeiger

2002 Eröffnung der eigenen Internet-Galerie "SMART"

2002 Veröffentlichung "Bilder für den Himmel" im Westfälischen Anzeiger

2002 Ausstellung "Die Lust zu leben" in der Stadthaus- Galerie Hamm

2002 2. Platz Deutsche Drachen-Meisterschaften in Melle: Drachenkette "FANTADU AUF HIMMELBLAU"

2003 Ausstellung in der Psychotherapeutischen Tagesklinik in Warstein

2004 Ausstellungsbeteiligung in der Psychotherapeutischen Tagesklinik in Warstein

2005 Ausstellungsreihe "Die vier Fantastischen" in der Kabinett*Galerie in Hamm

2006 Beteiligung an der Hammer Kulturbüro-Aktion "Offene Ateliers Nr. 3

2006 Ausstellungsbeteiligung "Kunstforum Hamm" im City Center

2007 Beteiligung am 1. Künstlergarten, der Hammer Kulturwerkstatt im Hoppegarden

2007 Beteiligung am 5. Hammer Künstlermarkt, Kurhaus Bad Hamm

2008 Öffnung Werkstatt-Atelier SYNDICART, Caldenhofer Weg 1

2009 Beteiligung an der Aktion "
Offene Ateliers in Hamm Nr. 6" im Werkstatt-Atelier SYNDICART

2010 Beginn Künstlertreff "Kreis der Freunde" im Werkstatt-Atelier SYNDICART, jeden letzten Samstag im Monat.

Der "Großmeister" Ernst Fuchs eröffnet die Austellung in der Galerie Lohgerber, in Neuenrade
Bratwurst oder Backfisch, auf dem Drachenfest in Kamen die entscheidende Frage
Fernseh-Interview mit Frau Wagner vom WDR: "Hier nähen auch die Männer?"

Veröffentlichung im DRACHENmagazin 8/98
Fotos Axel Voss
EINER FÜR ALLE
ALLE FÜR EINEN

EINE DRACHENPERFORMANCE von Norbert Matzdorf

Die Grundidee zu diesem Drachenprojekt hatte ich schon vor etwa einem Jahr. Auf dem Nachtflug Wettbewerb in Lünen startete ich mit zwei schwarzen Rokkakus (Der Kuss), jeweils zwei Meter hoch mit aufgenähten reflektierenden Bändern. Die Drachen wurden, mit Klettband verbunden, an separaten Leinen gemeinsam gestartet und durch Scheinwerfer angestrahlt. In ca. 50 m Höhe wurden sie plötzlich auseinandergerissen, wobei aus oben angebrachten Taschen kleine Glitzerschmetterlinge zu Boden trudelten. Anschließend sollen die Drachen wieder zum Kuss vereint werden, was natürlich nur selten gelingt und auch zum Absturz führen kann. Wie im richtigen Leben! Mit dieser Performance belegte ich den 2. Platz in der Kategorie "Drachen mit reflektierenden Materialien". Weil das so super funktioniert hatte, vor allem durch die Unterstützung meiner Hammer Drachenfreunde, dachte ich mir: "Das müsste man doch eigentlich noch steigern können.
Also setzte ich mich hin und machte verschiedene Entwürfe mit mehreren einzelnen, aber miteinander zu verbindenden Drachen, die entweder mit einer Guppe von Leuten gemeinsam geflogen werden können oder, eingehängt an einen Trägerdrachen, als Drachenkette oder Drachenbaum. Natürlich sollte auch jeder Drachen einzeln für sich zu fliegen sein. Nach einigen Tüfteleien blieben zwei Entwürfe übrig. Der eine bleibt noch strenges Geheimnis, die Weiterentwicklung des anderen versuche ich nun hier zu beschreiben.
Zunächst wurde die Rohskizze in den Computer übertragen und mit genauen Maßangaben versehen. Meine Vorstellungen über die Waagen der einzelnen Drachen und die Stärke und Anordnung der Stäbe wurden eingefügt. Das Design zwang sich mir förmlich von selbst auf. Ich erkannte in den Umrissen sogleich eine Gestalt mit Kopf, Armen und Beinen. Als leidenschaftlicher Surfer im Internet sind mir die "Smileys" als kleine Mitteilungskürzel für E-Mails ein Begriff. Wer noch genauer hinschaut, wird in dem Drachen einen kleinen Mann erkennen mit schwarzem Outfit, blonden Haaren und einem zwinkernden Auge, der aussieht wie ein entsprungener Smiley aus dem Internet. Es wurde natürlich ein Selbstbildnis.
Bald war auch der Entschluss gefasst, das ganze Projekt nachtflugtauglich zu gestalten, also kam nur Tuch in Neon Farben auf schwarzem Grund in Frage. Ich experimentierte nämlich gerade zu dem Zeitpunkt mit Schwarzlicht im Zusammenhang mit meinen kinetischen Kunstobjekten.
Dann ging's mit dem Computer-Ausdruck erst mal in den "Windvogel", um unseren "Guru" Werner um Rat zu fragen: "Was meinst du, kann das funktionieren?"
"Ausprobieren!" war die knappe, aber einzig mögliche Antwort. Na gut, dachte ich und fing an.
Das Mittelteil mit der Nase war eine für mich völlig neue Drachenform, also baute ich erstmal ein verkleinertes Versuchsmodell aus Tyvek und Holz. Er flatterte beim Test zwar etwas unruhig in der Luft herum, aber in der Endfassung erwies sich gerade dieses Teil als steil fliegender und unproblematischer Drachen, und bekam deshalb den vordersten Platz im Baum.
Der komplette Drachenbaum besteht aus neun einzelnen Drachen.
An der Leine des Trägerdrachen "Einer für Alle" sind die anderen acht einzelnen Drachen "Alle für Einen" in etwa gleichen Abständen eingehängt. Wegen der unterschiedlichen Flugeigenschaften fliegt als oberstes das Mittelteil mit der Nase, darunter sind zwei Kimono Drachen befestigt und dann zwei Rokkakus. Es folgen zwei Vogeldrachen eine Eigenkonstruktion, die ich noch zur Stabilisierung mit kurzen Schwänzen versehen musste. Eine Kreuzung zwischen Eddy und Genki bildet den Abschluß am unteren Teil der Leine.
Wer sich den Drachenbaum genauer anschaut, kann schon erkennen, daß die einzelnen Drachen, wenn sie wie ein Puzzle zusammengefügt werden, ein genaues Abbild des Trägerdrachens ergeben. Das ist auch der Clou des Ganzen. An den einzelnen Drachen sind an den Außenkanten Klettbandstreifen angenäht. Auf dem Boden liegend, werden sie verbunden, so daß ein großer Drachen entsteht. Jedes Element hat seine eigene Waage, und an jedem Leinenende steht ein Drachenpilot. Durch gemeinsames Anziehen der Leinen wird der Drachen "Alle für Einen" an den Himmel gebracht. In etwa 50 m Höhe werden die Drachen von den Piloten getrennt, indem sie auseinanderlaufen und an den Leinen reißen. Nun werden sie nach und nach an die Schnur des Trägerdrachens, der bereits vorher gestartet wurde, eingehängt. Der Baum ist komplett.
Das war natürlich bis vor kurzem nur Wunschdenken. Ich hatte mir vorgenommen, zur Montgolfiade der Ballonfahrer in Warstein mit dem Bau der Drachen fertig zu sein und dort den ersten Test zu wagen. Der Veranstalter hatte nämlich die Hammer Drachenfreunde eingeladen, als Rahmenprogramm den Himmel bunt zu machen. Wir hatten eine große Wiese für uns, und für das abendliche Nachtfliegen hatte man uns sogar Schwarzlicht Scheinwerfer zugesagt. Doch leider fehlte am Abend das Licht und der nötige Wind. Der nächste Tag fiel dann ganz ins Wasser, und ich fuhr ziemlich frustriert nach Hause.
Am kommenden Wochenende trafen wir uns auf der Vereinswiese. Die Hammer Drachenfreunde machten Platz am Himmel, legten ihre eigenen Drachen beiseite und fassten mit an. Nachdem wir jeden einzelnen Drachen geflogen hatten und die Waagen und Vorspannungen eingestellt waren, wollten wir den ersten Versuch wagen. Schon tauchte ein neues Problem auf: Wir stellten fest, daß wir mindestens vier Starthelfer benötigten, die den zusammengekletteten Drachen am Boden halten und ihn im entscheidenden Moment vorn etwas anheben. Schnell wurden noch einige Spaziergänger angeheuert, und dann ging's los. Beim ersten Startversuch verfing sich ein Helfer in den Waageschnüren, und der Drachen hob noch nicht mal ab. Doch schon der zweite Test machte Hoffnung. Das Riesengebilde riss zwar, kaum vom Boden abgehoben, in der Mitte durch, aber selbst ich, als der härteste Zweifler, mußte eingestehen, daß immerhin die Möclichkeit bestand, das Ganze doch noch zu realisieren. Der dritte Versuch brachte das wackelige Ungetüm für ein paar Sekunden in die Luft, und ich wusste zumindest, welche Änderungen ich noch vornehmen musste.
Ich hatte diese Performance nämlich schon zur Deutschen Meisterschaft hier in Hamm angemeldet und Axel Voss zugesagt, diesen Artikel zu schreiben. Ausgerechnet jetzt hatte ich noch meine Ausstellung "Licht am Ende des Tunnels" vorzubereiten, die eine Woche vor der DM eröffnet werden sollte.
Die Zeit lief mir davon, das Wetter spielte auch nicht so recht mit, und so blieb mir vor der DM nur noch ein einziger Versuch, den Baum an den Himmel zu bringen. Und es klappte! Ein paar Drachenfreunde wurden am Sonntag antelefoniert, wir trafen uns auf der Wiese, und es gelang uns, trotz wenig Wind, sieben Drachen (einen hatte ich nämlich in der Eile zuhause vergessen) in die Leine des Trägers einzuknoten und zu starten.
Am nächsten Freitag fuhr ich dann zur DM auf den Hammer Sportflugplatz. Ich hatte mir einen Bulli geliehen, damit ich alle Drachen fertig aufgebaut transportieren konnte. Ich ließ den Wagen über Nacht stehen, um den guten Parkplatz nicht zu verlieren. Als ich am nächsten Tag mit dem Fahrrad dorthin kam, stellte ich als erstes fest: Autoschlüssel vergessen! Also wieder zurück nach Hause, weshalb ich viel zu spät zum Briefing kam. Doch eine Drachenfreundin hatte die Formalitäten schon für mich erledigt. Danke, Ines!
Es war wenig Wind zu diesem Zeitpunkt, und ich hatte kaum Hoffnung, alles in die Luft zu bringen. Mit Lothar und Sonja fing ich langsam an, die Drachen und Schnüre auf dem Aktionsfeld auszulegen, da wurde auch schon der Beginn der "Offenen Klasse" ausgerufen. Kaum hatte ich die Starthelfer zusammengesucht, waren wir auch schon dran. Ich stand noch mit der Jury herum und ließ mir erklären, dass bei zu gerringem Wind die Flugwertung gestrichen würde, ich aber keinen Nachteil dadurch hätte, als ich zufällig nach oben schaute und den größten Teil meiner Drachen am Himmel sah. Ich traute meinen Augen nicht, hatten es Werner und die anderen Starthelfer doch geschafft. Es sah toll aus, der Himmel war auf einen Schlag voller Drachen (und Geigen), und alle waren happy. Das nenn' ich ein echt geiles Gemeinschaftserlebnis.
Als wir dann am Nachmittag erfuhren, daß es nur für den vierten Platz gereicht hatte, waren wir erst etwas entäuscht, aber man muss es neidlos anerkennen: Auch andere Drachenkonstrukteure haben Superideen.
Es gab für uns jedoch noch eine Steigerung dieses Spaßes, und zwar am nächsten Tag. Ich wollte noch einmal den Versuch wagen, die zusammengekletteten Drachen zu starten und in der Luft zu trennen. Axel wollte auch noch ein paar Fotos machen, also wurde auf die Schnelle eine Mannschaft zusammengetrommelt, mit der ich glaubte, es probieren zu können. Die Stammbesetzung stand zu diesem Zeitnunkt nicht zur Verfügung. Was dann abging, war einfach zum Kugeln und ein Mordsvergnügen für alle. Wir schafften es tatsächlich beim dritten Versuch, die zusammengefügten Drachen "Alle für Einen" für eine Weile an den Himmel zu nageln. Bei dem Versuch, sie in der Luft auseinanderzureißen, purzelte dann fast alles zu Boden. Aber selbst das Abstürzen sah so toll aus, daß ich plötzlich wusste, was das Publikum in Lünen demnächst beim Nachtfliegen zu sehen bekommen würde.
Hier noch ein paar Zahlen für alle, die es noch genauer wissen wollen:
"Einer für Alle": 2,65 m hoch 1,95 m breit. Sechspunkt Waage, 3,1 qm Segelfläche.
"Alle für Einen" 5,30 in hoch, 3,90 m breit, Segelfläche: ca. 12,5 qm , Gesamtgewicht: ca. 3000 g. Der Baum fliegt im Windbereich von 2 bis 6 Bft.
Zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an alle Hellfer aus den Reihen der Hammer Drachenfreunde, und ich hoffe, es wird uns noch öfter gelingen, einen Drachenbaum in den Himmel wachsen zu lassen.
Computerentwurf des Drachenbaums. Die einzelnen Drachen ergeben zusammengesetzt ein 12,5 qm großes Ebenbild des Trägerdrachens.
Die einzelnen Drachen sorgfältig zu verbinden, damit sie nicht schon beim Start auseinander gerissen werden, war meine wichtigste Aufgabe. 14 Start-Helfer hatten den weitaus schwierigeren Job
Bei dem ersten Versuch, sie in der Luft trennen, stürzten fast alle Drachen zunächst auf den Boden. Auf der Wiese stolperten und purzelten die Piloten übereinander. Ein Mordsvergnügen!